Letzte Aktualisierung 25. März 2026
Ein etwas anderer Blogbeitrag mit einer kleinen Geschichte, die ich am 25.03.2026 erlebt habe. Gespickt ist er mit einer Kartenlegung, die zeigt, wie hilfreich die intuitive Antwort war.
Heute Morgen hatten wir hier so ein Erlebnis… im Nachhinein muss ich wirklich darüber lachen.
In dem Moment war es eher… sagen wir mal… leicht verzweifelt 😄
Mein Mann stand auf und meinte plötzlich:
„Kannst du mir mal helfen? Ich finde meine Brille nicht.“
Ohne Brille sieht er natürlich nicht wirklich gut. Also haben wir angefangen zu suchen.
Erste logische Station: Schlafzimmer.
Dann Badezimmer, weil er sich ja abends noch rasiert hatte.
Wir haben wirklich alles durchsucht.
Schränke aufgemacht.
Unter dem Waschbecken geguckt.
Im Spiegelschrank.
Sogar dort, wo eigentlich völlig klar ist, dass sie da nicht liegen kann.
Nichts.
Dann sind wir nach unten gegangen. Küche, Wohnzimmer, sein Büro, mein Büro.
Ich habe sogar in den Kühlschrank geguckt. Kein Witz.
Weil ich dachte, man weiß ja nie… ich habe da schon ganz andere Dinge wiedergefunden 😄
Aber nein. Keine Brille.
Das kenne ich schon vom Handy-Suchen, weil mein Mann es so oft an unmöglichen Stellen abgelegt und dann vergessen hat, wo es liegt. Aber da kann man wenigstens anrufen. Ich habe kurz gedacht, dass es so etwas auch mal für eine Brille geben könnte, statt Piepser für Schlüssel.
Wir haben alles zweimal abgesucht. Wirklich alles.
Nach einer Stunde meinte er schon:
„Dann müssen wir wohl zum Optiker…“
Und ich dachte nur:
Das kann doch nicht sein. Die muss doch irgendwo sein.
Und dann kam mir die Idee:
Ich ziehe jetzt einfach mal eine Karte.
Ich habe mir dann gedacht, ich mache es mir mal ganz konkret und habe gefragt:
„Wenn die Brille im Schlafzimmer liegt, dann zeig mir bitte eine positive Karte.“
Und ich zog den Park.
Also habe ich kurz in mich reingehört und gedacht, hm… so richtig positiv fühlt sich die Karte nicht an, aber auch nicht negativ. Eher so ein „neutral“.
Und dann dachte ich: Eigentlich ist es ja viel besser, wenn er selbst zieht, weil es ja schließlich seine Brille ist.
Er mischt meine 80 Lenormandkarten „Sonnenfunken” und fragt: „Wo ist meine Brille?”
Dann zieht er Karte 54, das Gefängnis.
Mein erster Impuls:
Eingesperrt. Weggesperrt. Nicht sichtbar. Irgendwo „hinter etwas“.
Ich sage:
„Vielleicht doch in einem Schrank… oder wir sehen es einfach nicht.“
Nächste Karte 73 das Schaf.
Ich denke sofort an eine Wiese draußen, aber das passt nicht. Es muss irgendwo im Haus sein. Insgeheim hatte ich gehofft, dass er eine eindeutige Karte zieht. In dem Deck gibt es nämlich Karten mit einem Kühlschrank für die Küche, mit einem Bett fürs Schlafzimmer und auch eine fürs Wohnzimmer. Sogar eine für den Kleiderschrank oder vielleicht die Flurgarderobe, wenn man die Karte mit den Masken und Kostümen ziehen würde.
Aber nein, er zieht das Schaf, das ich erst gar nicht zuordnen kann. Doch dann schaue ich genauer hin: Mein Blick fällt auf das Schaf, dann auf die vielen Schafe, dann auf die Wolken und den Regenbogen. Auf einmal habe ich innerlich das Bild, wie kleine Schäfchen über den Regenbogen springen und man sie zählt, um einzuschlafen.
Ich rufe: „Die Brille ist im Schlafzimmer, ganz sicher!” Wir stellen noch mal alles auf den Kopf und schauen in jede Ecke. Sie muss da sein, das ist ja eigentlich auch logisch.
Mein Mann ist schon auf dem Weg nach oben, als ich selbst noch eine Karte ziehe.
Die Karte 51: Die Fee.
Ich schaue darauf und mein Blick fällt auf eines der vier Worte, die darauf stehen, nämlich „verträumt“.
Die Brille muss definitiv im Schlafzimmer sein. In der Nähe des Bettes, in dem man schläft und träumt. Im Nachhinein könnte es auch unser verträumter Blick gewesen sein, weil wir beide sie beim zweimaligen Absuchen nicht gesehen hatten. Verträumter oder verpeilter Blick?
Also wieder hoch.
Wir haben sogar die Matratze angehoben.
Unter das Bett geschaut.
Alles nochmal kontrolliert.
Und dann…
sehe ich den Nachtschrank.
Unten hat der so Stäbe.
Wie kleine Gitter.
Ich räume die Bücher weg, die da drauf lagen…
und da liegt sie.
Die Brille.
Zwischen Kabel, Staubflusen und genau zwischen diesen „Gitterstäben“.
Wir haben beide vorher zweimal genau da geschaut.
Und sie nicht gesehen.
Sie muss vom Nachtschrank gefallen sein und sich dann so positioniert, dass sie von den Büchern auf dem Gitter abgedeckt wurde.
Und in dem Moment musste ich so lachen.
Plötzlich hat alles Sinn gemacht
Gefängnis → hinter „Gitterstäben“, nicht sichtbar
Schaf + Fee → Bett, Schlaf, verträumt
Die Karten haben uns die Richtung gezeigt.
Und genau das ist das Spannende beim Kartenlegen.
Die Antwort ist oft da.
Aber manchmal braucht es einen zweiten Blick.
Oder einen kleinen Perspektivwechsel.
Und genau solche Momente liebe ich.
Weil sie zeigen:
Die Karten sprechen.
Man darf nur lernen, ihnen zuzuhören.
Und wenn du jetzt denkst:
„Diese Zusatzkarten finde ich spannend…“
Dann habe ich etwas für dich.
Ich habe letztes Jahr mein Kartendeck Lenormand Sonnenfunken – erweiterte Edition veröffentlicht.
Das Besondere daran: Du bekommst nicht nur die 40 klassischen Motive, sondern zusätzlich 40 neue Motive, also insgesamt 80 Karten.
Und genau diese Zusatzkarten machen oft den Unterschied.
Zum Beispiel heute Morgen:
Bei der Fee (Karte 51) hat mir ein einziges Wort gereicht. „Verträumt“. Und sofort war ich beim Gedanken an Träume, ans Bett, ans Schlafzimmer.
Beim Schaf (Karte 73) habe ich gar nicht auf die Worte geschaut, sondern nur das Bild gesehen. Und plötzlich war dieser Gedanke da: Schäfchen zählen beim Einschlafen. Also wieder Schlafzimmer.
Und beim Gefängnis kam erst ganz allgemein das Gefühl von „eingesperrt“, „nicht sichtbar“.
Aber als ich dann den Nachtschrank gesehen habe mit diesen Stäben, dachte ich nur: Moment… das sieht ja exakt so aus wie auf der Karte.
Und genau da lag sie dann auch.
Das ist für mich genau das, was intuitives Deuten ausmacht:
Nicht nur das, was „im Buch steht“, sondern das, was dir im Moment in den Sinn kommt, wenn du das Bild anschaust.
👉 Wenn du dir das Kartendeck genauer anschauen möchtest, findest du in meinem Shop auch ein Video, in dem ich dir die Karten zeige:
https://angelina-schulze.com/shop/80-lenormandkarten-sonnenfunken/
Das Kartendeck bekommst du übrigens exklusiv nur bei mir.
Und es ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.
Du hast vier Stichworte pro Karte zur Orientierung und gleichzeitig ganz viel Raum für deine eigene Intuition.
Und wer weiß…
vielleicht helfen sie dir ja auch beim nächsten „vermissten Gegenstand“ 😄
Wenn du in die Welt des intuitiven Kartenlegens eintauchen möchtest…
…dann schau dir auch meinen Kurs „Dein Deutungsschlüssel“ an.
Darin zeige ich dir in Videos, wie ich Karten intuitiv deute und wie du das ebenfalls umsetzen kannst.
Mach bei den Übungen im Video einfach mit und staune, wie es auch bei dir funktioniert.
Oder du buchst eine Ausbildung bei mir
Mehr zu meinen Ausbildungskursen findest du in meinem Shop
Übersichtsseite aller Lenormandkarten Bedeutungen
Übersichtsseite aller Lenormand Tageskarten
Herzlichst Angelina Schulze

Ich lasse dich lösungsorientierte und klare Antworten in der Bildersprache erkennen, sodass du dir selbst und deinen Kunden ein helfendes Coaching bieten kannst. Mich begeisterte schon immer die Arbeit mit dem Unterbewusstsein und wie Antworten aus einer tiefen Quelle in einem selbst entstehen. Als Heilpraktikerin für Psychotherapie lernte ich viele Coaching Methoden aus dem spirituellen und therapeutischen Bereich. Seit vielen Jahren schreibe ich Bücher und bin als inspirierende Lehrerin im Bereich Selbsthilfe und Beratung tätig. So unterrichte ich z.B. die LenoPower, mit der sich jeder selbst helfen kann. Ich zeige dir, wie du deine Antworten und die nötige Klarheit bekommst und wie es weitergeht.
Zum Online-Shop: https://angelina-schulze.com





